Shàngdū

Grab(en) im Namen oder : ARD= Arisch, rassisch, deutsch?

7 Juli, 2009 · Kommentar schreiben

Der Christoph Grabenheinrich, der arbeitet in der Reichshauptstadt und wenn man dem alten Adenauer glauben darf, in einer gottlosen noch dazu, natürlich ohne Reich im Zitat, aber der konnte eben auch nicht wissen, daß Berlin in der Zukunft wieder einmal bräunlichen Auswurf bei Journalisten verursachen würde.

Diese im Stechschritt marschierende Schweinegrippe manifestiert sich offenbar in den Kommentaren einer neuen Rasse von gesund-patriotischen Schreibern, die aus dem Taumel der beinahe gewonnenen Fußballweltmeisterschaft genauso wenig heraus wollen wie aus dem möbilierten Zimmer mit Frühstück dessen Komfort sie, mühevoll und knapp, über ihren dreißigsten Geburtstag hinaus zu retten vermochten.

Vater und Mutter waren sehr stolz auf ihren Knaben, ein Journalist, bei einem Regierungssender, das wäre genau das Material um amerikanischer Präsident oder gar Sohn Gottes zu werden, wenn man denn schwarz wäre.

Zugegeben: das erste Bauchgefühl fällt nicht gerade euphorisch aus, ein schaler Beigeschmack macht sich breit. Ehre, Tapferkeit und Mut sind Begriffe, die von den Nazis aufs Schändlichste missbraucht und für lange Zeit auch entwertet worden sind.

Wundervoll, beinahe genial wie der Herr Grabenheinrich, rhetorische und gestalterische Mittel einzusetzen vermag, zackig wie ein “Hacken zusammen” und gleichzeitig doch so jogurett´esque légère.

Die Bedenken der Kritiker, das neue Ehrenkreuz der Bundeswehr laufe Gefahr, zumindest indirekt in der Kontinuität der Wehrmachts-Tapferkeit verstanden zu werden, sind somit zunächst nicht von der Hand zu weisen.

Die Spannung steigt, nun wiegt der alte Haudegen den Leser aus der geistigen Mittelschicht mit Restgewissen in Sicherheit, er gaukelt ihm gekonnt vor seine Einwände zu verstehen und ernstzunehmen.

Ein Fuchs der Wüste!

In meinen Augen stimmen sie aber nur auf den ersten Blick.

Sensationell, man darf nun gespannt sein, Christoph Grabenheinrich wird, und da bin ich sicher, ganz neue intellektuelle Wege einschlagen, denen nur sehr wenige, vielleicht nicht einmal ich, folgen können oder wollen.

Er wird die Mauer in unseren Köpfen niederreißen und dann, quasi mental, noch ein wenig in unserer Seele brandschatzen.

Das neue Ehrenkreuz steht gerade nicht in der unseligen Tradition des Eisernen Kreuzes, das seit Ende des Zweiten Weltkriegs aus gutem Grund nie wieder verliehen wurde.

Verstanden, aber wofür steht es dann?

Selbst der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sich gegen den neuen Orden ausgesprochen hat, stellt der Truppe ein gutes Zeugnis aus. Die Bundeswehr sei eine demokratische Parlamentsarmee, die in keiner traditionellen Verbindung zur Wehrmacht stehe, grundsätzlich gebe es keine Einwände gegen eine spezielle Auszeichnung für besondere Tapferkeit bei Soldaten.

Nun diese Personengruppe stellt auch der israelischen Armee ein gutes Zeugnis aus, wobei diesen Absatz hat der Christoph ganz besonders liebevoll gestaltet, der arme Zentralrat der Juden, gutes Zeugnis, aber gegen den Orden, aber nicht im Grundsatz, egal wie man zu diesem Rat steht, man schmunzelt zufrieden.

Ein stichhaltiges Argument, finde ich.

Natürlich, aber gut daß der Leser noch einmal darauf hingewiesen wurde, wie gesagt, der Grabenheinrich schreibt auf einem Niveau welches die meisten Durchschnittsvaterländler gar nicht mehr erfassen können und welches sich so hoch oben befindet, daß der Sauerstoffmangel so manchen Besteiger eines journalistischen Achttausenders mit Atemnot und Halluzinationen schon am ersten Basislager scheitern ließ.

Für den Bundeswehrverband ist der Orden ein Zeichen der Wertschätzung, ein Dankeschön des Staates für besondere Leistungen. Kein tumber militärischer Heldenkult soll geschaffen, sondern beispielhafte soldatische Pflichterfüllung geehrt werden. Eine Pflichterfüllung im Auftrag des Parlaments, dem verlängerten Arm der Bevölkerung.

Großartig, schon möchte ich zum ARD-Hauptstadtstudio aufbrechen um dem Kind dort im Stall meine Aufwartung mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zu machen oder zumindest einem dieser Soldaten, vielleicht aber auch Mörder falls man das schreiben darf, meinem verlängerten, natürlich nicht zum Gruß gehobenen, Arm einen dieser Orden, persönlich, zu überreichen und ihm eventuell und je nach Orientierung meinen erstgeborenen Sohn, oder Tochter, mit vollendung des Achtzehnten Lebensjahres zur Partnerin, zum Partner oder beidem zu verehren.

Solange Auslandseinsätze wie in Afghanistan politisch gewollt sind, ist es nur konsequent und folgerichtig, diejenigen zu ehren, die sich dabei besonders hervortun. Da die Truppe im vergangenen halben Jahrhundert allen Militarismus-Vorwürfen glaubhaft entwachsen ist, sie längst eine Armee der Bürger in Uniform ist, ist das Ehrenkreuz überfällig.

Aufpassen, so leicht lässt uns der Autor nicht aus seine jounalistischen Klauen, noch ist die wilde Achterbahnfahrt der staatlich subventionierten Lobbyliteratur nicht beendet.

Vielleicht kann es langfristig auch zu einem entkrampfteren Verhältnis der Bevölkerung zu ihrer Armee und deren Einsätzen beitragen, wünschenswert wäre es.

Nun ein Krampf im Arm, unfassbar, Grabenheinrich strauchelt scheinbar, war eben die Armee ein Teil des Körpers eines jeden Bürgers, nun ist man im Konflikt mit seine Extremitäten.

Wenn es um Körperteile geht macht die Armee meinen Arm um satte sechsundsechzigzweidrittel Prozent länger, ein Traum für den einen oder anderen Journalisten, gäbe eine “Penisee” wären es nur vierzig Prozent, ein Angestellter der Propagandapresse dankt jedoch auch diese.

Zitate und ganzer Artikel: tagesschau.de

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BTM-SQUAD Joel K “Düsseldorf”

3 Juli, 2009 · 2 Kommentare

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Die Bandbreite – Die neue RAF

3 Juli, 2009 · 2 Kommentare

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Blogger sind Parasiten, Verlinkungen bald illegal?

3 Juli, 2009 · 4 Kommentare

Wenn du denkst dümmer gehts nicht mehr kommt irgendwo ein Ami-Richter her.

“The bloggers are parasitical on the conventional media,” Posner wrote. “They copy the news and opinion generated by the conventional media, often at considerable expense, without picking up any of the tab. The degree of parasitism is striking in the case of those blogs that provide their readers with links to newspaper articles. The links enable the audience to read the articles without buying the newspaper.”

lmao?

Expanding copyright law to bar online access to copyrighted materials without the copyright holder’s consent, or to bar linking to or paraphrasing copyrighted materials without the copyright holder’s consent, might be necessary to keep free riding on content financed by online newspapers from so impairing the incentive to create costly news-gathering operations that news services like Reuters and the Associated Press would become the only professional, nongovernmental sources of news and opinion.

lol?

Zitate: guardian.co.uk

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Holger Schmidt, und wie er sein Geld verdient, oder, auf die Betonung kommt es an.

2 Juli, 2009 · Kommentar schreiben

War es seinerzeit der ungekrönte König der via Badminton-”Ball” übertragenen Vogelgrippe André Anwar der oft ein Lächeln in mein Gesicht oder noch öfter die flache Hand auf meine Stirn zauberte, so ist es in letzter Zeit immer wieder die illustre Runde von Werner-Höfer-Lookalikes der öffentlich, unrechtlichen Besserungsanstalten die mir den Tag versüßen.

Zugegeben, Holger Schmidt, mit “dt” wie Damentoilette, sticht nicht wirklich durch ein Ausreißen seiner gefühlten journalistischen Fähigkeiten in positiver oder negativer Tendenz heraus, mal so im Gesamtkontext des Niveaus bei ARD, ZDF und den anderen Geldverbrennern, viel mehr ist es das Thema welches ihn interessant macht.

Vom Umgang mit der Terrorgefahr

Es wird also sachlich.

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Cynthia McKinney, Amnesty International und die Antisemiten

2 Juli, 2009 · Kommentar schreiben

Cynthia McKinney und kein Ende!

Diese Antisemitin die dort die Rechte Israels unterjochen will, es wurden gar Stimmen laut Cynthia McKinney habe angekündigt “Israel von der Landkarte zu fegen”.

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Israel: Kidnapping Cynthia McKinney

1 Juli, 2009 · Kommentar schreiben

Es ist immer schwierig über Menschrechtsverletzungen im Nahen Osten zu schreiben, vor allem wenn es wie so oft das Land Israel ist, welches scheinbar schwerwiegende Straftaten begeht.

Allerdings bleibt Unrecht Unrecht, egal wer eines begeht.

[23 miles off the coast of Gaza, 15:30pm] – Today Israeli Occupation Forces attacked and boarded the Free Gaza Movement boat, the SPIRIT OF HUMANITY, abducting 21 human rights workers from 11 countries, including Noble laureate Mairead Maguire and former U.S. Congresswoman Cynthia McKinney (see below for a complete list of passengers). The passengers and crew are being forcibly dragged toward Israel.

Das ist natürlich dumm gelaufen, statt einiger bräsiger Palis und anderer Musels, waren nun echte Menschen auf dem Schiff.

“This is an outrageous violation of international law against us. Our boat was not in Israeli waters, and we were on a human rights mission to the Gaza Strip,” said Cynthia McKinney, a former U.S. Congresswoman and presidential candidate. “President Obama just told Israel to let in humanitarian and reconstruction supplies, and that’s exactly what we tried to do. We’re asking the international community to demand our release so we can resume our journey.”

Tja, ihr doofen Gutmenschen was treibt ihr euch auch in israelischen Gewässern herum? Und warum sich eine ehemalige Kongressabgeordnete mit diesen Terrormusels einlässt ist offensichtlich, es handelt sich bei Cynthia McKinney sicher um eine überzeugte Antisemitin.

Just before being kidnapped by Israel, Huwaida Arraf, Free Gaza Movement chairperson and delegation co-coordinator on this voyage, stated that: “No one could possibly believe that our small boat constitutes any sort of threat to Israel. We carry medical and reconstruction supplies, and children’s toys. Our passengers include a Nobel peace prize laureate and a former U.S. congressperson. Our boat was searched and received a security clearance by Cypriot Port Authorities before we departed, and at no time did we ever approach Israeli waters.”

Okay, sie haben sich doch nicht in israelischen Gewässern herum getrieben, aber es bleiben stinkende Antisemiten.

Die sollen mal lieber froh sein dass ihnen nicht gleich der “jüdische Weg” gezeigt wurde.

Zitate und ganzer Artikel: uruknet und infowars.com

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USA: Im Iran versagt, in Honduras erfolgreich

30 Juni, 2009 · Kommentar schreiben

Nachdem sich sogar die gleichgeschalteten, vaterländischen Medien eher bedeckt halten was die Lage im Iran angeht, sieht es so aus als hätte die freie, demokratische Welt das Wahlergebnis im Iran akzeptiert.

In Honduras dagegen war man erfolgreicher, nur riecht es schon wieder nach Fisch.

According to the watchdog group School of Americas Watch, Gen. Vasquez trained at the Western Hemisphere Institute for Security Cooperation at least twice — in 1976 and 1984 — when it was still called School of Americas.

The Georgia-based U.S. military school is infamous for training over 60,000 Latin American soldiers, including infamous dictators, “death squad” leaders and others charged with torture and other human rights abuses. SOA Watch’s annual protest to shut down the Fort Benning training site draws thousands.

Aber mit dem Iran hatten die Amerikaner nichts zu tun, Ehrenwort.

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16:9 Verarsche

29 Juni, 2009 · 3 Kommentare

Willkommen im neuen Jahrtausend, so dachte ich mir, als ich kürzlich auch auf Hightech setzte und mir einen dieser neumodischen 16:9 Flachfernseher kaufte.

Supigeil, endlich keine Balken mehr beim Film, dachte ich.

Totale Scheisse!

Ich hab immer noch Balken (jaja vor der Stirn), umstellen bringt nichts, Automatik auch nicht. Ein Anruf beim Händler brachte Klarheit.

“Logisch haben Sie noch Balken bei Filmen z. B. von DVD”

“Ähm, ich dachte ein Haupt-Werbeargument sei, dass ich keine Balken mehr sehen muss”

“Ja, so hieß es einmal, aber dem ist nicht so, das Problem ist bekannt”

“Gibt es denn LCD-Fernseher ohne Balken?”

“Nein”

“Moment, diese neuen Fernseher haben doch das 16:9 Format, Filme sind in 16:9, warum habe ich also Balken oder in die Länge gezogene Bilder?

“Das Problem ist bekannt, Sie sind damit nicht allein”

“Das freut mich, aber wo ist der Sinn darin, dann hätte ich auch den 4:3 behalten können, denn da hatte ich auch Balken?”

“Das ist eine gute Frage”

“Weiß ich, daher stelle ich sie ja auch”

“Aber das Bild ist doch viel besser…”

“Nö, jetzt muss ich den Kabelanschluss auf digital umstellen weil das Bild schlechter ist, bzw man nun jeden Scheiss sieht”

“Ja, aber wenn Sie digitales Fernsehen haben, dann wird es viel besser, versprochen”

“Sind die Balken dann weg?”

“Nein”

Super.

UPDATE: So, 75% der Sender werden, bei mir in “Normal”-Einstellung mit Balken angezeigt, schaue nicht viel TV daher ist das nicht aufgefallen. Kino-Filme haben ein anderes Format als 16:9 und Referenzklasse-TV-Besitzern wird scheinbar ein echtes Vollbild mehr oder weniger erfolgreich vorgegaukelt.

Warum ist jetzt 16:9 “besser”?

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“Wie sieht Krieg aus”?

25 Juni, 2009 · Kommentar schreiben

Einfache Antwort: Krieg sieht so richtig scheisse aus.

Und wer sich darunter dann nichts vorstellen kann schaut einfach einmal hier (ohne Spass: die Bilder sind hart) nach.

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