Ende

Fin

Politische Obsttheke

Kublai Khan und die Wicked Witch of the Middle East in der Obstabteilung, der Marktleiter, ein Herr Anfang 50, war auch zugegen.

Kublai Khan : „Nein, die sind aus Israel, die kaufen wir nicht“

Wwome: “Hab ich gar nicht gesehen, aber klar die bleiben hier“

Marktleiter: „Das dürfen Sie aber auch nicht zu laut sagen“

Kublai Khan: „Warum nicht?“

Marktleiter: „Tja, Sie wissen doch um unsere Erbschuld, nun müssen wir das Land doch zumindest unterstützen“

Kublai Khan: „Wobei unterstützen? Palestinenserkinder zu töten?“

Marktleiter: „Die Juden verteidigen doch nur ihr Land“

Kublai Khan: „Wenn ein kleiner Junge vergewaltigt wurde, erlaubt ihm dies wenn er erwachsen ist seinerseits kleine Jungs zu vergewaltigen?“

Marktleiter: „Natürlich nicht“

Kublai Khan: „Ich glaube Sie haben verstanden“

Wahlen sind für Doofe

„Wenn Wahlen etwas ändern würden, so wären sie verboten“

Ein geflügeltes Wort über das ich in den letzten Tagen gerne nachsinne, doch macht es mir meine Entscheidung in Hinsicht auf die Bundestagswahl nicht gerade leichter. War ich einst als „Radikal-Liberaler“ bekannt, später dann als Dreckssoze stehe ich mittlerweile vor dem Scherbenhaufen meiner eigenen politischen Überzeugung.

Ich will nicht das kleine Übel wählen, ich will mich nicht mit Teilen eines mehr oder weniger vorhanden Parteiprogramms abspeisen lassen, ich will keinen Aktionismus, ich will keine Anarchie und ich will auch keine pseudo-demokratische Parteiendiktatur.

Ich will Freiheit, ich will soziale Sicherungssysteme für die Schwachen unserer Gesellschaft und ich will vor allem dass diese ganzen Lügen von lobbygefickten Polithuren aufhören. Ich will Perspektiven die länger anhalten als eine Legislaturperiode, ich will Fairness und Gleichberechtigung.

Ich will nicht dass sich Deutschland an Kriegen beteiligt, überhaupt soll sich die BRD erst einmal um eigene Probleme kümmern bevor man den Rest des Planeten mit Devisen gefügig macht.

Ich kann es nicht länger ertragen wie Medien die öffentliche Meinung manipulieren, wie sie Dinge verschweigen, beschönigen, verschlimmern oder wie sie schlicht lügen.

Das System hat mich gefressen, mir geht es gut in jeglicher Hinsicht, doch, so bilde ich mir zumindest ein, habe ich niemals vergessen wo ich herkomme und habe auch niemals den Kontakt zur Basis verloren.

Wahrscheinlich fußt genau darin mein Problem mit der Parteienlandschaft.

Sehen Menschen mein Umfeld so sind sie schnell mit der Beurteilung, „der wählt CDU oder FDP“ höre ich Leute in politischen Diskussionen sagen, zumindest bis zu meiner ersten Äusserung, dann sind sie genauso sicher das ich „ne linke Socke“ bin oder zumindest „SPD-Wähler oder Grüner“.

Schade nur, dass es mir selbst dabei viel schwerer fällt mich einzuordnen, ich frage mich manchmal gar ob ich vielleicht ein NPD-V-Mann bin, allerdings nur wenn es um Israel geht.

So bin ich wahrscheinlich einer der wenigen überzeugten Verfechter von „Multi-Kulti“ während ich gleichzeitig gegen das Wegwerfen von deutschen Ausweisen an Rucksackdeutsche bin.

Ebenso bin ich gegen Mindestlohn für Arbeiter und Höchstgrenzen für Managergehälter, jedoch für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Ich bin für erneuerbare Energie, aber nicht gegen Kernkraft.

Dies sind nur einige Beispiele für meine vielleicht etwas seltsame Sicht der Dinge, jede Partei entspricht mir ein Bisschen, keine völlig und genau da liegt mein Problem, ich will keine Kompromisse mehr, keine halbherzige Lösung, ich will alles auf einmal.

Nur gibt es für diese Nachfrage kein Angebot.

Hans Solo “Sonderschulflavour”

Immortal Technique – Dominant Species

Für meine Freunde aus Politik, Wirtschaft und Geheimdienstkreisen ;-)

Urlaub im Viertel “in der Hood” aber ohne NPD-V-Männer

*** Joel K. gibt ab 2:05 wieder alles ***

Eigentlich wollte ich noch einen Artikel über NPD-V-Männer und wie sie Michel Friedman besingen schreiben, wie quasi der Feind das mediale Überleben eines unterdurchschnittlichen Moderators sichert und vor allem die ausbleibende Dankbarkeit über so viel Liebe.

Naja, ich bin dann mal ne Weile weg…

Bundeswehrmacht: “Seit 17:35 wird jetzt zurückgeschossen!”

Oder so ähnlich, die genaue Uhrzeit ist wohl ausserhalb der Regierungskreise nicht bekannt, der Rest ist derweil nicht geschönt, bis auf das Wortspiel mit der Wehrmacht natürlich.

Afghanistan
Bundeswehr kämpft ihre bisher größte Offensive

Offensive, es geht voran, wunderbar, man kann sich die zuständigen Anstifter zum Mord in bunten Farben vorstellen, wie sie zusammen sitzen, über die Bundestagswahl nachdenken, reflektieren wie alles stagniert oder ganz banal den Bach runtergeht und beschliessen, daß irgendwas, und seien es nur Staatsverbrechen, vorwärts gehen muß.

“Es ist jetzt an der Zeit, diese Eskalation vorzunehmen”: Mit diesen Worten begründet Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan die aktuelle Großoffensive gegen die Taliban, die in Afghanistan gestartet ist.

“Es gibt keine neue Befehlslage, sondern eine neue Lage.” Die Taliban hätten ihre Taktik geändert und lockten Bundeswehrsoldaten vermehrt in Hinterhalte anstatt wie früher Sprengstoffattentate zu verüben.

Evolutionär!

Der gute Herr Schneiderhahn, der weiß genau wie man heutzutage die Kriegsbotschaft dem geistigen Mittelstand vermittelt, in brauner Urzeit sah sowas noch etwas martialischer aus.

„Polen hat heute nacht zum erstenmal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!“

So sprach ein unbekannter Östrreicher vor beinahe genau 70 Jahren, braune Zeiten, doch scheinen 70 Jahre auch genau die Halbwertszeit zu sein, die der gemeine Scheindemokrat braucht um solche vaterländischen Umtriebe mit Hilfe von legalen und illegalen Drogen, gut bezahlten Nabenjobs, brasilianischen Nutten oder allem in Kombination, aus dem sozialen und politischen Gewissen zu löschen.

Hat das Vaterland denn schon vergessen warum unsere “starke Truppe” das Vaterland am Hindukusch verteidigt?

Denn zunächst ging es gar nicht um das Vaterland, zumindest nicht um das deutsche, es ging um Gottes eigenes Land, die USA.

Der Afghanistankrieg der Neuzeit, genauer seit 2001 und noch genauer der Krieg der gar keiner ist, wurde vom Zaun gebrochen weil sich da die Attentäter vom 11. September, deren Auftraggeber oder wiederum der Hitler der Kopftuchträger Osama bin Laden verstecken sollten.

Zwar stellte sich recht schnell heraus, daß die Attentäter eher in deutschen Großstätten zu finden gewesen wären, doch hätte sich ein, von den Amerikanern angeführter, Bundeswehreinsatz im Inneren sogar dem gesündesten Patrioten nicht verkaufen lassen.

Bin Laden wurde nicht geschnappt, dafür kann die Bundeswehr nun großzügig auf neue Truppenübungsplätze in der Heimat verzichten.

Die QRF müsse jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, die ihr zur Verfügung stünden. Welche Waffen eingesetzt würden, müssten die Kommandierenden vor Ort entscheiden.

Schade daß einige Waffen dabei sicher nicht zum Einsatz kommen, Intelligenz und Empathie, zweiteres zumindest nicht im deutschen Sinn, eher im griechischen.

Zitate: Zeit.de