Der Gesundpatriot der Woche: Günther Beckstein

Endlich steht wieder ein deutscher Politiker für die viel gescholtene Rechte in unserer grossen Demokratie ein.

„Ich finde es unbedingt notwendig, dass die demokratische Rechte sich bei uns heimisch fühlt“, sagte Beckstein der „Bild am Sonntag“ und fügte hinzu: „Ich sage ausdrücklich: Sie ist in der CSU willkommen.“ Eine Demokratie, in der es nur eine Mitte gebe, sei „total langweilig“.

Da spricht der gute Beckstein eine unbequeme Wahrheit gelassen aus, der organisierte Rechte gehört in die CSU und nicht in pseudo-vaterländische Bruderschaften wie die NPD, deren Mitglieder nach dem Verbot auch ein neues, gesundes Zuhause in der CSU finden werden. Niemand wird bezweifeln dass schon immer grosse Politik in Bierkellern und Kirmeszelten gemacht wurde und Patrioten aus der rechten politischen Ecke haben eben jenes Verständnis für deutsche Gemütlichkeit die Sozen und Zecken immer abgeht. Auch hat der Günther längst gemerkt wie unrund der Hase der grossen Koalition humpelt, Langeweile, Abnicken, Lobbyarbeit, Arbeitsessen, doch die neue, alte Zielgruppe der christlich sozialen Union aus dem Süden wird den politischen Einheitsbrei schon aufzumischen wissen.

Eigenen Worten zufolge sieht es Beckstein als seine ganz persönliche Aufgabe an, „dass Menschen sich bei uns gut aufgehoben fühlen, die sagen: ´Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein´.“ Dies gelte auch für Menschen, die eine stärkere Vertretung nationaler Interessen fordern und die Probleme beim Namen nennen – „ob das politisch korrekt ist oder nicht“.

So sieht es doch aus!

Wenn ein Patriot in Mügeln oder sonstwo Sozialschmarotzer und Scheinasylanten in die Schranken weist und dabei Parolen wie „Neger raus!“ oder „Ausländer raus!“ skandiert, so handelt es sich keinesfalls um braunes Gesindel sondern um Mitbürger „die Probleme beim Namen nennen“. Beckstein hat erkannt, der Krieg gegen die Ungläubigen hat lange begonnen und er entlarvt die wirklichen Probleme im Land die viel zu oft unterschätzt, gar kleingeredet werden.

Bei uns haben Kruzifix und Schulgebet ihren Platz in der Schule, aber nicht das Kopftuch als Ausdruck einer islamistischen Gesinnung

Gesinnung ist und bleibt das Zauberwort, die rechte Gesinnung, die ihre Rechtmäßigkeit schon im Wortlaut trägt, findet ihre demokratische Heimat in der CSU. Doch sollten mittelfristig ganz konsequent Fahnenappell und ein Treueschwur auf Bibel und Schwert Einzug in die Schulen halten um den patriotischen Gedanken noch weiter in den Herzen unserer Kinder zu verfestigen.

Und bis sich die Rechte in der Mitte um die Volksparteien versammelt, darf sie noch ein wenig in der CSU gegen die demokratische Langeweile ankämpfen.

Denn Sozial und National ergeben eben nicht immer Nationalsozialismus, manchmal erwächst daraus auch eine süddeutsche Bauern- und Stammtischpartei.

Zitate: Focus (immer einen Rechtsruck voraus!)

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