Was hat Burma mit dem Gas- und Ölgiganten Chevron zu tun?

Ja, was eigentlich? George W Bush der doch auch immer so strenge Sanktionen gegen solche Schurkenstaaten durchsetzt, weiss es natürlich, sagt es aber nicht.

The Bush administration is making headlines with its strong language against the Burmese regime. President Bush declared increased sanctions in his U.N. General Assembly speech.

Der gute Herr Bush, immer da wo das Öl brennt, doch halt, geht doch der linksgedrehte Irrglaube um, Burma besitze keine Bodenschätze und daher dürfe der böse Diktator da unten Mönche abschlachten und keiner würde einschreiten. Doch weit gefehlt…

Secretary of State Condoleezza Rice, at the meeting of the Association of Southeast Asian Nations, said, “The United States is determined to keep an international focus on the travesty that is taking place.” Keeping an international focus is essential, but should not distract from one of the most powerful supporters of the junta, one that is much closer to home. Rice knows it well: Chevron.

War doch klar, eine Ölfirma aus Amerika mischt offenbar in Sachen Militärdiktatur fröhlich mit, denn der Industrielle weiss genau was so eine Junta für seine Geschäfte wert ist, oder geht eine naive Seele davon aus dass in einer gut geschmierten Diktatur zB der Bau einer Pipeline wegen eines Feuchtbiotopes, einer Wanderameise oder ein paar Bewohnern des Landes gestoppt gar nur verzögert würde?

Fueling the military junta that has ruled for decades are Burma’s natural gas reserves, controlled by the Burmese regime in partnership with the U.S. multinational oil giant Chevron, the French oil company Total and a Thai oil firm. Offshore natural gas facilities deliver their extracted gas to Thailand through Burma’s Yadana pipeline. The pipeline was built with slave labor, forced into servitude by the Burmese military.

Ein weiterer Vorteil dieser Symbiosen von Militärjuntas und demokratischer Grossindustrie ist offenbar die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte, die notfalls auch unter Zwang zu den nötigen Anpassungen an der Infrastruktur herangezogen werden können. Da muss man sich fragen, wie trotz der jahrelangen Sanktionen der Staatengemeinschaft dieser Standort interessant für ein amerikanisches Unternehmen sein kann.

Und doch ist die Antwort einfach, es gibt einfach Ausnahmen.

The original pipeline partner, Unocal, was sued by EarthRights International for the use of slave labor. As soon as the suit was settled out of court, Chevron bought Unocal.

The U.S. government has had sanctions in place against Burma since 1997. A loophole exists, though, for companies grandfathered in. Unocal’s exemption from the Burma sanctions has been passed on to its new owner, Chevron.

Das ist doch klasse gelaufen für die Firma Chevron, doch halt, Chevron, da klingelt ein Glöckchen wie man so unter englischsprachigen Mitbürgern sagt. Die weiSSe Vorzeigepolitikerin Condoleezza Rice die von der Angst vor den Baumwollfeldern tief in den Arsch von George W Bush getrieben worden ist, kennt den Laden bei Chevron richtig gut.

Rice served on the Chevron board of directors for a decade. She even had a Chevron oil tanker named after her. While she served on the board, Chevron was sued for involvement in the killing of nonviolent protesters in the Niger Delta region of Nigeria.

Wäre ja auch zu schön gewesen wenn es zumindest einen Krisenherd auf der Welt gäbe wo der Amerikaner nicht die Finger im Spiel hat.

Zitate: Truthdig.com

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Eine Antwort zu “Was hat Burma mit dem Gas- und Ölgiganten Chevron zu tun?

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