Die Post, der Mindestlohn, Bildzeitungspropaganda, PIN und wie sich die Marktwirtschaft manchmal rächt

Während in den Bundesländern reihenweise gute Demokraten aller Parteien unter dem Druck der Bildzeitung umfallen und sich gegen einen Mindestlohn aussprechen, scheint sich das Problem um die arbeitsmarkttechnischen Propagandaleichen des Springerkonzerns von selbst zu erledigen.

Gerade hatte der private Briefzusteller PIN, Teil des rechtspopulistischen Springer-Imperiums, angekündigt hunderte von Arbeitnehmern aufgrund des beschlossenen Mindestlohnes zu entlassen und so einmal mehr in die Diskussion einzugreifen, schon können sich Marktwirtschaftsgläubige auf die Schultern klopfen, die deutsche Post will diese Arbeitskräfte einstellen und ihnen Lohn und Brot bieten.

Die Deutsche Post AG ist nach ARD-Informationen angeblich bereit, Mitarbeiter des privaten Briefdienstleisters PIN, die ihren Arbeitsplatz durch den angekündigten Stellenabbau verlieren, zu übernehmen.

Ich kann kaum zum Ausdruck bringen wie sehr es mir leid tut, dass die Arschnummer von der Bildzeitung nun derart jämmerlich zu verpuffen droht und wie sehr ich mich freue dass offenbar die Gralshüter des Kapitalismus eben diesen selbst nicht begriffen haben.

Die Heinis haben sich an der eigenen Journaille scheinbar dermaßen doofgelesen dass sie wirklich dachten wenn sie bei PIN Zusteller entlassen bleiben die nicht ausgelieferten Briefe und Prospekte einfach auf der Strasse liegen.

Zitat: ARD.de

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2 Antworten zu “Die Post, der Mindestlohn, Bildzeitungspropaganda, PIN und wie sich die Marktwirtschaft manchmal rächt

  1. Moin!
    Da sieht mal wieder einmal: Es geht auch anderst. Aber, in unserer Republik laufen immer noch viel zuviele mit Scheuklappen durch die Landschaft.

  2. Dafür is PIN nu scheinbar pleite… lol

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